Auflösung im Erbfall
Wochenendhaus oder Datsche auflösen
Wir lösen Wochenendhäuser und Datschen vollständig auf und übergeben sie besenrein, auch dann, wenn die Eigentümer oder Erben weit weg wohnen und nicht bei jedem Termin dabei sein können. Vor dem ersten Handgriff legen wir gemeinsam fest, was gesucht, was behalten und was getrennt entsorgt wird; nach jedem Arbeitstag bekommen Sie Fotos. Weil solche Häuser über Jahrzehnte gefüllt wurden, planen wir mehrere Termine statt eines einzigen langen Tages. Innerhalb des Landkreises Potsdam-Mittelmark fahren wir ohne Aufschlag an; für Strecken darüber hinaus beziffern wir die Fahrt vorher im Angebot.
- Suchliste vor dem Start: Papiere, Fotos, Wertsachen werden gesichert
- Fotoprotokoll nach jedem Arbeitstag, auch für Erben in einem anderen Bundesland
- Abrechnung nach Aufwand ab 15 € je Stunde, größere Bestände als Festpreis
- Trennung nach Fraktionen, Deponiegebühren werden unverändert weitergereicht
- Übergabe besenrein, auf Wunsch mit Terminabstimmung zum Notar oder Makler
Wenn die Erben nicht in der Nähe wohnen
Der häufigste Fall bei einem Wochenendhaus ist nicht der Verkauf, sondern der Erbfall, und die Erben wohnen selten am selben Ort. Ein Termin vor Ort bedeutet dann Urlaubstag, Fahrt und Übernachtung, und deshalb bleibt ein Haus oft jahrelang stehen, obwohl alle es hinter sich bringen möchten. Wir richten den Ablauf so ein, dass genau eine Anwesenheit nötig ist, in der Regel für die Schlüsselübergabe.
Der Rest läuft schriftlich und in Bildern. Für das Angebot reichen uns Fotos aus jedem Raum, gern zusätzlich ein kurzes Video vom Gang durch das Haus und einmal rund um das Gebäude. Wo das nicht möglich ist, sehen wir uns das Haus selbst an, kostenlos, und schicken die Aufnahmen mit dem Angebot mit. Sie sehen dann dasselbe wie wir, bevor Sie zustimmen.
Während der Arbeit bekommen Sie nach jedem Tag eine kurze Nachricht mit Bildern: was geräumt ist, was noch offen ist, welche Funde beiseitegelegt wurden. Wenn mehrere Erben beteiligt sind, geht dieselbe Nachricht an alle, damit niemand später aus zweiter Hand erfährt, was mit dem Haus passiert ist.
Was zuerst gesucht wird: Papiere, Fotos, Persönliches
Vor dem ersten Karton steht die Suchliste. Wir fragen ab, was gefunden werden soll, und schreiben es auf: Grundbuchunterlagen und Verträge, Sparbücher und Policen, Briefe, Fotoalben, Schmuck, Münzen, Uhren, Werkzeug mit persönlichem Wert, Erinnerungsstücke, deren Beschreibung Sie uns geben. Alles davon legen wir in eine gekennzeichnete Kiste, die nicht mitgeräumt wird.
In Häusern, die lange genutzt wurden, liegen solche Dinge selten dort, wo man sie vermutet. Papiere stecken in Büchern, Bargeld in Dosen, Schmuck in Nähkästen. Unsere Leute arbeiten deshalb schrankweise und schütten nichts unbesehen aus. Das dauert länger als eine reine Räumung, und genau dieser Unterschied steht als eigene Position im Angebot, damit er nicht als Überraschung auftaucht.
Was gefunden wird und nicht auf der Liste steht, wandert trotzdem in die Kiste, und Sie entscheiden. Nichts, was persönlich aussieht, wird ohne Rückfrage entsorgt. Das ist die einzige Regel dieser Arbeit, bei der wir keine Ausnahme machen.
Warum eine Auflösung im Wochenendhaus länger dauert als in einer Wohnung
Eine Wohnung wird alle paar Jahre einmal umgeräumt, ein Wochenendhaus nie. Was hineingetragen wurde, ist geblieben, oft über Jahrzehnte und über zwei Generationen. Dazu kommt der Bestand, den es in einer Wohnung gar nicht gibt: Baumaterial vom letzten Anbau, Dachpappe, Zaunfelder, Reifen, Farbeimer, Autobatterien, ein Ofen, ein zerlegtes Fahrzeugteil, Bretter unter dem Vordach.
Dieser Bestand lässt sich nicht in einen Container werfen. Er muss getrennt werden, weil für Sperrgut, Bauschutt, Holz, Metall, Elektrogeräte, Reifen und Schadstoffe unterschiedliche Wege gelten. Wir trennen bereits beim Räumen und nicht hinterher, weil Nachsortieren die teuerste Stunde des ganzen Auftrags ist. Welche Annahmestelle im Einzelfall zuständig ist, welche Nachweise sie verlangt und welche Mengen sie annimmt, klären wir vor dem Termin mit dem zuständigen Entsorger und schreiben es in das Angebot.
Die Menge selbst wird fast immer unterschätzt. Ein Haus, das von außen klein wirkt, ergibt geräumt regelmäßig ein Vielfaches dessen, was auf den Fotos zu sehen war, weil Regale, Zwischenböden und Nebenflächen mitzählen. Deshalb nennen wir im Angebot eine Spanne für die Menge und einen festen Satz für die Arbeit, statt eine Zahl zu behaupten, die am zweiten Tag nicht mehr stimmt.
- Hausrat und Sperrgut aus Wohnräumen
- Bauschutt, Holz und Reste vom letzten Ausbau
- Metall, Elektrogeräte und Batterien getrennt gesammelt
- Farben, Lacke, Altöl und Kraftstoff zur Schadstoffannahme
- Reifen und Gerät mit Verbrennungsmotor, trocken und ohne Kraftstoff
Was sich noch verwerten lässt
Nicht alles, was in so einem Haus steht, ist Abfall. Gut erhaltenes Werkzeug, Massivholzmöbel, Geschirr, Gartengerät und Fahrräder finden häufig Abnehmer, und je mehr davon abgeht, desto kleiner wird die Menge, die entsorgt werden muss. Wir legen solche Stücke beim Räumen zusammen, fotografieren sie und schicken Ihnen die Bilder.
Was daraus wird, entscheiden Sie. Manche Erben verkaufen selbst, andere geben es an Nachbarn, wieder andere möchten damit nichts zu tun haben. Eine Verrechnung mit dem Auftrag ist möglich, wenn sich der Bestand tatsächlich verwerten lässt; einen Betrag versprechen wir vorher nicht, weil ein Versprechen auf einen unbesehenen Bestand unseriös wäre. Was am Ende übrig bleibt, wird entsorgt und im Protokoll aufgeführt.
Mehrere Termine statt eines langen Tages
Wir planen eine Auflösung dieser Größe fast nie als Einzeltermin. Üblich sind zwei bis vier Arbeitstage, die über zwei bis drei Wochen verteilt liegen: erst die Suche und die persönlichen Funde, dann der große Bestand, dann die Fraktionen mit eigenem Weg, zuletzt die Feinräumung und die besenreine Übergabe. Zwischen den Terminen bleibt Zeit für Ihre Entscheidungen.
Der Vorteil dieser Aufteilung liegt nicht nur in der Ruhe, sondern im Preis. Ein Team, das an einem einzigen Tag alles schaffen muss, braucht mehr Kräfte und mehr Fahrzeuge gleichzeitig. Verteilt auf mehrere Termine reicht eine kleinere Besetzung, und die Entsorgungsfahrten lassen sich sinnvoll bündeln. Steht ein fester Übergabetermin an, richten wir den Plan rückwärts davon aus und legen den letzten Arbeitstag mit Puffer davor.
Nächster Schritt
Auflösung anfragen
Schicken Sie uns Fotos aus jedem Raum oder lassen Sie uns das Haus ansehen. Sie bekommen ein Angebot mit getrennten Positionen und einen Terminplan.
Angebot anfordern
Wochenendhaus auflösen: Angebot holen
Zwei Zeilen genügen: wo es losgeht, wo es hingeht, wann. Was daneben noch geräumt oder eingelagert werden soll, nehmen wir beim Aufmaß auf dem Grundstück mit auf.
Lieber gleich sprechen? Wählen Sie 01579 2657018, montags bis freitags, 9 bis 18 Uhr.
In einem Satz
Vollständige Auflösung von Wochenendhaus oder Datsche, auch wenn die Erben weit entfernt wohnen.. Schicken Sie uns Fotos aus jedem Raum oder lassen Sie uns das Haus ansehen. Sie bekommen ein Angebot mit getrennten Positionen und einen Terminplan.
Borkwalde Umzug sitzt in der Lehniner Str. 41, 14822 Borkwalde. Am Telefon montags bis freitags, 9 bis 18 Uhr.
Was Erben vor der Auflösung wissen wollen
Müssen wir für die Auflösung anwesend sein?
In der Regel einmal, für die Schlüsselübergabe. Das Angebot entsteht aus Fotos oder aus einer kostenlosen Besichtigung, und nach jedem Arbeitstag bekommen Sie Bilder vom Stand.
Wie stellen Sie sicher, dass nichts Wichtiges weggeworfen wird?
Durch die Suchliste vor dem Start und durch schrankweises Arbeiten. Papiere, Fotos, Schmuck und alles persönlich Wirkende kommen in eine gekennzeichnete Kiste, über die nur Sie entscheiden.
Was kostet die Auflösung?
Kleinere Bestände rechnen wir nach Aufwand ab 15 € je Stunde ab, größere als Festpreis nach Aufmaß. Deponiegebühren reichen wir unverändert weiter und weisen sie getrennt aus.
Nehmen Sie auch Bauschutt, Reifen und Farben mit?
Ja, aber getrennt. Diese Fraktionen gehen jeweils ihren eigenen Weg, und welche Annahmestelle zuständig ist, klären wir vor dem Termin. Kraftstoff wird vorher abgelassen.
Wie lange dauert eine vollständige Auflösung?
Meist zwei bis vier Arbeitstage, verteilt über zwei bis drei Wochen. Steht ein fester Übergabetermin, planen wir rückwärts von diesem Datum und legen einen Puffer davor.
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